Mittwoch, 21. Dezember 2011

Etwas Lob in eigener Sache

Mit Freude darf ich im Namen für das Team von "Inside America" verkünden, daß wir für die Kategorien, "Bester Film", "Bester Schnitt" und "Beste Kamera" beim österreichischen Filmpreis 2012 nominiert wurden...

Danke an die Mitglieder der Akademie des österreichischen Films für die positive Resonanz.

Ansonsten wünsche ich allen ein Frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr.

Mittwoch, 30. November 2011

NEX-FS100 Rig die 2te

Es ist immer ein bisschen schwierig, alles so zusammenzubringen. Jetzt ist endlich wieder ein bisschen Zeit und ich kann Dinge zusammenfügen, deren einzelne Teile bisher kleine Löcher aufwiesen, um diese zu stopfen, die Zeit allerdings fehlte...

Ich rede wirr? Verzeihung.

Folgendes Video etwa besteht als Rohmaterial schon einige Monate auf der Festplatte und dokumentiert, aus welchen Bauteilen sich das Gesamtwerk "Christians NEX-Rig" zusammensetzt, aber es mangelte durch ein langes und ebenso zeitaufwendiges Projekt für das österreichische Kinderfernsehen an einigen Stunden, um es fertig zu stellen.

Nun aber durch einen Klick auf folgendes Bild beschaulich :


Ein neues Beispielvideo folgt bald.

Dienstag, 2. August 2011

Sony NEX-FS100 Rig

In den letzten Monaten fehlte die Zeit mal wieder Neues zu posten, und jetzt fehlen zwar die Worte, aber zumindest gibt es schon mal ein paar Photos von meinem neuen Nex-FS100 Rig.


Meine NEXte.


Praktischer Bügel mit Handgriff aus China (www.trusmt.com) und Mattebox von Shoot35 aus England


Vorderansicht
 
Zacuto Viewfinder aus USA, angeschlossen via HDMI



betrieben mit japanischen LI-Ionen Akkus, die die auch die 7D antreiben


Zacuto Baseplate

 
Follow Fokus von Redrockmicro
 

der Handgriff


Kipon Adapter für Nikon Objektive, auch für Canon verfügbar.






Viel Spass beim Schauen.

Samstag, 29. Januar 2011

... weiter geht's...

... und zwar nach vorn...

Soweit das Gefühl dieser Tage.

Sieben Jahre ist es her, daß mein lieber Regisseur Karl Bretschneider beim Max-Ophüls Preis in Saarbrücken den Kurzfilmpreis für den Film "Grauzone" erhielt, zudem ich die Bilder gemacht habe.

Nun hatte dort meine erste Spielfilmkameraarbeit "Inside America" (Regie: Barbara Eder) seine Deutschlandpremiere und zwar mit einer nigelnagelneuen 35mm Kopie mit deutschen Untertiteln.

Und zu unserer besonderen Freude haben wir den Spezialpreis der Jury verliehen bekommen. Das hat unserer Regisseurin Freudentränen in die Augen getrieben, die sich mit den Worten "bisher habe ich nur einen Regenschirm gewonnen" redlich bedankte. Eine schöne Auszeichnung für unsere Mühen und auch unser Glück.

Seit einer Woche gibt es nun auch einen Trailer, den man durch einen Mausklick aufs Bild anschauen kann.




Und nun noch einige Termine:

Am Sonntag, 30.01.11 um 19:10 Uhr
gibt es auf 3SAT ein Interview mit Regisseurin Barbara Eder und Produzentin Constanze Schumann zu sehen, das während des Festivals gedreht wurde.

Am Dienstag, 08.02.11 um 20:30 Uhr
ist im Künstlerhaus Kino die Wienpremiere von "Inside America", am 11.02. läuft der Film dann offiziell an.

Eine schöne Zeit Euch und bis demnächst,
Christian

Samstag, 18. Dezember 2010

Schnelltest - Panasonic AG-AF101

Am 02.12. hatte ich beim Tag der offenen Tür von AV-Professional in Wien die Möglichkeit, einen kurzen technischen Schnelltest mit der neuen AG-AF101 von Panasonic zu erstellen.

Ziel war es, die Abbildungsleistung des sparsamen Codecs sowie, Farbdarstellung und Rauschverhalten zu testen, am Ende des Tests sind einige Farbkorrekturbeispiele via Magic bullet Looks zu sehen.

Das Ergebnis ist durch Klick auf das Bild abzurufen.



Technische Infos:

Codec: AVCHD 1980/25P, 24mb/sec
Objektiv: Zeiss Compact Prime, 85mm angeschlossen via PL-Adapter

Ergebnis: Erstaunlich, erstaunlich...

Ein Test unter Praxisbedingungen sollte hier Ende Januar erscheinen.

Donnerstag, 18. November 2010

Kleiner FAKE Spot

Nur weil ich es grad gefunden hab...

ein kurzer Fake-Werbespot aus dem Film "Halbzeit", den Michael Hudecek und Christina Zurbrügg (Gamsfilm) 2008 mit mir an der Kamera gedreht haben.

Zum schauen aufs Bild klucken


Technik: HVX200 mit Letus Extreme.
Hier habe ich schon über den Film geschrieben.

Montag, 18. Oktober 2010

Ein kleiner Zeitrafferfilm

Folgender Film wurde im Auftrag von vienna-podcast.com und den Wiener Einkaufsstraßen produziert.

Die Idee zu dem kleinen Imagefilm für die Gumpendorfer Straße klang einfach; Im Zeitraffer bewegt sich die Kamera von der U-Bahn Station "Gumpendorfer Straße" fort, biegt in die Gumpendorfer Straße ein und verharrt immer wieder an Orten, die markant oder besonders sind.

Der gesamte Film sollte ohne sichtbaren Schnitt ablaufen.

Meinen ersten Gedanken, mit der Canon 7D alles aus der Hand zu drehen habe ich schnell verworfen, weil ich immer wieder als Hintergrund für Texteinblendungen stehende Zeitraffersequenzen benötigte. So kaufte ich im Baumarkt einen kleinen Rollwagen, an dem ich an einer Stange den Photoapparat mit Stativkopf montieren konnte.






Dreharbeiten:
Eigentlich sollte im ersten Bild die Sonne im Zeitraffer durch das Bild ziehen, im Vordergrund das U-Bahnschild Gumpendorfer Straße. Dann sollte sich die Kamera in Bewegung setzen und ihren Run in die Gumpendorfer Straße aufnehmen.

Aber ohne Drehgenemigung läuft bei den Wiener Linien nun mal nichts. So erreichten mich etwa eine halbe Stunde nach dem Einschalten des Photoapparats zwei nette Ordnungshüterinnen, die mir mitteilten, daß ich das Feld zu räumen habe. Um die Möglichkeit für einen unsichtbaren Schnitt zur Gumpendorfer Straße zu bekommen, musste ich nun irgendwie Zeit schinden und meinen Rollwagen sehr langsam Stück für Stück weiterrollen, etwa 6 Meter... das hieß diskutieren bis die Polizei kommt... nicht nur mit den beiden Ordnungshüterinnen vor Ort, sondern auch telefonisch mit der Leitstelle in Erdberg, die mich offenbar ganz deutlich auf ihrem Monitor verfolgen konnte.

Bei der Mitteilung, die Polizei sei nun unterwegs, war ich gerade in schnittsicherer Position und bewegte mich nun flink in ein sicheres Versteck.

Im Laufe des Tages merkte ich bei zunehmenden Knieschmerzen durch ständiges Photoapparat nachrichten, daß ein Tag Dreharbeiten für das Projekt doch zu eng bemessen sind und suchte so Ansatzstellen, an denen ich später unsichtbare Schnitte setzen konnte. Im Endeffekt wurden es 3 Tage mit etwa 10000 Photos.

Etwas technisch:

Ich mußte durch die wechselnden Lichtniveaus zwischen Innen und außen, Tag und Nacht zwischen den einzelnen Photos häufig die Blende verändern. Da das mit der Objektivblende nur relativ grob zu erreichen ist, bediente ich mich einer tollen Erfindung;




Der ND-Fader-Filter von "Light craft workshop" (L.C.W.) besteht aus zwei polarisierten Graugläsern, das obere ist drehbar. Dadurch lässt sich die Lichtreduktion zwischen 2 und 8 Blenden sehr fein justieren.

Um genug Spielraum in der Farbkorrektur zu erhalten, sind alle Photos im RAW-Format gemacht worden. Da After Effects nicht direkt mit diesem Format arbeitet, mußte ich vor Schnittbeginn die einzelnen Sequenzen über Adobes "Camera Raw" oft mehrmals mit verschiedenen Farbeinstellungen ins TIFF-Format konvertieren um sie etwa bei den Übergängen von Tageslicht- zu Kunstlichtsituationen miteinander überblenden zu können.

Vor dem Zusammensetzen des Filmes waren dann häufig bildstabilisierende Maßnahmen, künstliche Zeitlupen oder der Einbau von Bewegungsunschärfen nötig, damit der Film halbwegs rund läuft. Das kostete dem Rechner viele nerven und mich vor allem viel Zeit.

Nun ist der kleine Film fertig und durch Klicken auf unteres Bild ansehbar.




Viel Spaß beim Schauen.

Musik ist übrigens "Café connection" von morgantj